Wichtelenergie wecken!
Bevor wir loslegen, müssen wir unseren Körper aber erst einmal aufwecken und die Gedanken zur Ruhe bringen. Denn Yoga ist nicht nur Dehnen und Strecken: Es geht auch darum, genau hinzuspüren und ganz bei sich zu sein – und totzdem Spaß zu haben!
Los geht's
- Setz dich aufrecht auf den Boden und umschließe deine Knie mit den Armen, als würdest du dich selbst fest umarmen.
- Jetzt roll dich vorsichtig nach hinten auf den Rücken – wie ein kleiner runder Ball. Mit etwas Schwung rollst du wieder nach oben zurück zum Sitzen. Und nochmal: zurückrollen – und wieder nach oben kommen. Mach das ein paar Mal, ganz weich und spielerisch.
- Dann bleib auf dem Rücken liegen. Strecke deine Arme und Hände, deine Beine und Fü.e nach oben zur Decke – als wollten sie den Himmel berühren. Spreiz deine Finger ganz weit auseinander.
- Und jetzt wird’s lustig: Schüttle deine Arme und Hände, strample mit den Beinen, wackle, zapple, als wärst du ein fröhlicher Käfer auf dem Rücken. Du darfst dabei lachen, kichern und fröhlich sein.
Wiederhole die Übung ein paar Mal und spüre, wie dein Körper dabei wach und leicht wird.
Sternenfunkeln
Los geht's
- Komm in eine angenehme Grätsche und drehe die Füße leicht nach außen. Lege die Hände übereinander auf deine Hüfte. Strecke den Po langsam in eine Hocke und wiege den Kopf ein wenig.
- Stell dir vor, dass du in deinem Inneren Licht sammelst. Atme ruhig ein und aus und spüre, wie das Licht in deinen Brustraum strömt und größer wird.
- Dann strecke dich langsam nach oben aus, hebe die Arme und spreize die Finger. Richte den Blick zum Himmel.
Tipp: Stell Dir vor, dass das Licht aus deinem Herzen nach allen Seiten ausstrahlt und mit den Sternen am Himmel um die Wette funkelt!
Zauberball
Los geht's
- Komm in den Fersensitz. Der Rücken ist gerade, die Hände liegen entspannt auf den Knien.
- Lass vor deinem inneren Auge einen großen, hellen Lichtball entstehen – einen Ball, der ganz weich und warm leuchtet. Stell dir vor, dass du dich sanft an ihn anlehnst, dein Nacken ist dabei ganz entspannt, du lässt deinen Kopf nur ganz wenig nach hinten sinken und legst ihn vorsichtig auf dem Ball ab. Lasse deine Schultern und Arme locker zur Seite fallen.
- Jetzt lass den Ball langsam in deiner Vorstellung über die Seite nach vorne wandern. Die Arme folgen in einem weiten Bogen, während dein Oberkörper sanft auf dem Ball zur Ruhe kommt. Der Kopf wird schwer, Schultern und Arme dürfen ganz locker nach vorne sinken.
- Wiederhole die Übung abwechselnd.
Tipp: Bewege dich ruhig und langsam und lass die Bewegungen dabei fließend und weich werden.

